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Altin Gün

Eine ganz und gar durchgeknallte Kombination: Eine holländische Türkencombo zerrt Vintage-Traditions-70ies-Türken-Folklore aus den Familienschatullen, packt Psychedelik-Pop und Rock dazu, herauskommt tanzbarer Döner-Rock mit Wurzeln, Retrocharme und Perspektive. Und Altın Gün gehen sprichwörtlich auf „Yol" (Der Weg) (Glitterbeat) ihren eingeschlagenen Weg noch etwas breiter weiter, indem sie ihren anatolisch-türkischen Folk-Rock in Psychedelic-Style mit 80er-Jahre-Euro-Synthie-Pop, Neue Deutsche Welle-Schweine-Omnichord, Moroder-Disco-Pattern, Osman-Funk und Dance-Elementen abwürzen. Bei aller Qurirlig- und Tanzbarkeit verleiht Erdinç Ecevits und Merve Dasdemirs sehnsüchtig-melancholischer Gesang über unerwiderte, platonische Liebe, Trennung, unerfüllte Partnersuche, hoffnungslose Liebe mit Todesfolge, Zwangsverheiratung, Tod und Liebe und der Frage „Was wäre die Welt ohne Liebe" den Songs eine Grundnachdenklichkeit, die man aus der türkischen Musik her gut kennt, aber selten so bunt und tanzbar erlebt hat. Jürgen Parr

Stand: 18.03.2021

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