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Arlo Parks

Die erst 20jährige Londonerin Arlo Parks - eigentlich Anaïs Oluwatoyin Estelle Marinho - hat französisch-nigerianische Wurzeln und gilt als der Neo-R'n'B-Singer-Songwriterin-Shooting-Star. Sie verbindet RetroSoul, Neo-R'n'B, TripHop, BedroomPop, Folktronic und Indie-Pop zu einem flauschigen-lässigen Flow mit authentisch-emotionaler Lyrik, thematisiert Depressionen, queere Sexualität und schmerzvolle Zustände. Auf ihrem zwölf Songs fassenden Debüt „Collapsed In Sunbeams" (PIAS/Transgressive/Rough Trade) säuselt sie zart-fluffig-tiefenentspannt über alles Elend der Welt, als ob sich das konsequent webchillen ließe. „Mein Album ist eine Reihe von Vignetten und intimen Porträts rund um meine Jugend und die Menschen, die sie geprägt haben. Es hat seine Wurzeln im Geschichtenerzählen und in der Nostalgie - ich möchte, dass es sich sowohl universell als auch hyper-spezifisch anfühlt", sagt sie. Nayyirah Waheed, Hanif Abdurraqib und Iain S. Thomas sind ihre liebsten modernen Dichter, Bücher wie „The Bell Jar" haben ihr Songwriting ebenso beeinflusst von Sylvia Plath und „Norwegian Wood" von Haruki Murakami. „Die Art und Weise, wie Murakami in diesem Buch schreibt, ist die Art, wie ich meine Songs schreiben möchte; düster und sensibel und menschlich". Dazu kommt Musik von Fela Kuti, Otis Redding, King Krule, Kendrick Lamar, MF Doom, Earl Sweatshirt, Loyle Carner, aber auch Jimi Hendrix, Shilpa Ray, David Bowie, Keaton Henson, Sufjan Stevens oder Julien Baker als Einflüsse „Ich würde Geschichten schreiben, die so detailliert sind, dass man sie schmecken kann, und gleichzeitig die Energie und das Leben des Hip-Hop beibehalten, den ich liebte". Ein kraftvolles, hochemotionales Debüt mit souveräner Stilverdichtung.

Jürgen Parr

Stand: 18.03.2021

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