Film, Kino Open Air
 

SommerNacht FilmFestival

Mit Comedy, Musik und viel schwarzem Humor eröffnet am 3. Aug. das 35. SommerNachtFilmFestival. Das Halbrund der Spielstätte in der Desi wird dann zum Startpunkt für dreieinhalb Wochen voller Filme aus dem aktuellen Kinojahr, handverlesen von den engagierten Veranstaltungsteams des Mobilen Kinos, des Filmhaus Nürnberg, des Komm Kinos und der LammLichtspiele.

Für das Eröffnungsfest am 3. August geben Comedian Michael A. Tomis und Pianist Budde Thiem ihr Programm „Gags & Tracks" zum Besten und die skurrile Balkan-Komödie „Der Schein trügt" lässt im Anschluss unter Garantie kein Auge trocken. Parallel starten am 3. August auch die Filmreihen an den Spielorten Katharinenruine und An der Bleiche in Erlangen: Während sich das „Guglhupfgeschwader" noch vor dem offiziellen Bundesstart dem Erlanger Publikum präsentiert, macht der Konzertfilm „The Beatles – Get Back" alle Fans der Liverpooler Kultband glücklich. Überhaupt kommen in der Katharinenruine Fans der Klangkunst auf ihre Kosten, wenn am Samstag, den 6. August Percussionist Yogo Pausch und Hildegard Pohl einen Reigen kurzer Stummfilmkomödien live vertonen.

In der Desi geht es mit „Das Licht, aus dem die Träume sind" am Donnerstag, den 4. August nach Indien zu einem Jungen, der als Filmvorführer seine Erfüllung findet. Am gleichen Abend startet das Picknickkino am Marienberg sein Programm, wo einen gute Mischung aus den Kassenknüller auf das Publikum wartet. Neben dem Science-Fiction-Epos „Dune" darf auch der actiongeladene „James Bond – Keine Zeit zu sterben" nicht fehlen. Dazu gesellt sich unter anderem, der gerade erst angelaufene neue Rosenmüller-Film „Willkommen in Siegheilkirchen". „Sing 2" wird mit Malwettbewerb vorab und anschließendem Zeltabenteuer im  Übernachtungskino vor allem Familien und jungen Kinogästen viel Freude bereiten.

Manche mögen's eine Nummer kleiner und sind mit diesem Wunsch bestens im Krafft'schen Hof aufghomen. Im dem herrlichen Renaissance-Innenhof mitten in der Nürnberger Altstadt haben mehrere Dokumnetarfilme ihren Platz gefunden. „Monobloc" etwa thematisiert den Stuhl, auf dem die meisten unserer Festivalzuschauer*inne Platz nehmen, und der noch viele andere erstaunliche Einsatzzwecke in aller Welt genießt. Am Sonntag, den 7. August begrüßen wir Regisseur Jens Meurer zum Filmgespräch: Er hat mit „An Impossible Project" die Geschichte der Rettung des letzten KodakFilmwerks im Gepäck. Und weil es so gut passt, werden wir passend dazu den guten alten 35-Millimeter-Projektor anwerfen. Ein Auftakt nach Maß für einen Festivalsommer, der bis zum 28. August noch richtig viel zu bieten hat. Es werden sich die Spielorte am Museum Tucherschloss, an der Steintribüne im Fürther Stadtpark und am Alten Deutschen Gymnasium in Schwabach hinzugesellen. Dazu sind vier Abende im Nürnberger Tiergarten (9. bis 12. August) mit im Programm. Die Besonderheit ist hier, dass man mit dem Filmticket schon ab 18 Uhr den abendlichen Zoo ganz ohne Tagesgäste genießen kann. Und erstmalig wird die Regiomontanus-Sternwarte am Rechenberg zur Kino-Location, natürlich mit den thematisch passenden Filmen „Moonfall" und „Lightyear" (17. und 18. August). Die Sternwarte selbst, lädt nach der Filmvorführung noch zu einem Blick durch's Teleskop ein.

Die Tickets zu allen Veranstaltungen gibt es im Online-Vorverkauf unter www.sommernachtfilmfestival.de oder an der
Abendkasse. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt.

Stand: 02.08.2022

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