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Jugendtheaterfestival licht.blicke

Lichtblicke, La Senty Menti Remembering

Mit der Vernissage des Kunstseminars des Melanchthon-Gymnasiums im Hubertussaal eröffnet das Jugendtheater-Festival licht.blicke am 17. Okt. (ab 18 Uhr) seine 9. Ausgabe. Auf der Bühne erfolgt der Startschuss ein Stunde später mit "Herr Macbeth oder Die Schule des Bösen" . "Stürmisch, irrwitzig, gesetzlos: Das Vorstadttheater Basel zeigt einen Macbeth, wie wir uns ihn wünschen" (Die TagesWoche).
Die Lebensgeschichte des Mädchens Malala, das 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, bringt das Junge SchauSpielHaus Hamburg mit dem Stück "Malala – Mädchen mit Buch" auf die Bühne. Es zeigt, dass das mutige Handeln eines einzelnen Menschen entscheidend sein kann für die Art und Weise, wie wir die Welt sehen.
Die Comedia Köln zeigt "Tigermilch" nach dem gleichnamigen Roman, ein mitreißendes und schonungsloses Portrait einer Jugend, das durch seine leichtfüßige und doch wuchtige Sprache besticht. „Tigermilch ist in seiner Mischung aus Abenteuerroman, Sozialreportage und „Lust for Life" ideales Jugendtheater."
In Kooperation mit dem Festival bringt die Kult-Gruppe des Stadttheater Fürth das Stück "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute"  zur Premiere. Jens Raschke lässt darin die Tiere des historisch verbürgten "Zoologischen Gartens Buchenwald" über den Zaun des Konzentrationslagers blicken und mitansehen, was die Gestiefelten den Gestreiften antun. Dem Autor gelingt damit zugleich eine Parabel auf unsere Gesellschaft, die mithilfe der Medien über den europäischen Zaun auf grausame Geschehnisse weltweit schaut.
"Plastic Heroes" von und mit Ariel Doron besteht hauptsächlich aus Kinderspielzeugen, die etwas mit Krieg, Waffen oder Soldaten zu tun haben. Sehnsucht, Gewalt, Sex, Hass und Angst erwachen mit den naiven Kinderspielzeugen auf dem Tisch zum Leben. Die Show hatte international großen Erfolg und wurde bereits in über 15 Ländern weltweit gezeigt.
Die Münchener Schriftstellerin Karin Strauß hat für ihr neues Stück "Geburtstag" ein brisantes Thema gewählt. Es beschäftigt sich mit den aktuellen Themen – Überwachung, Realitätsverlust und dem Flüchten in virtuelle Welten. Die Inszenierung von Susanna Curtis verspricht eine spannende Mischung aus Tanz, Text und Videofilm zu werden, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht.
Vom Gelegenheitskiffer zum Crystal Meth-Dealer: Dominik Forster hat alles durch. Heute engagiert er sich ehrenamtlich in der Suchtprävention und leistet Aufklärungsarbeit über Drogenmissbrauch bei Jugendlichen. Sein Buch zeigt schonungslos seinen Weg durch den Drogensumpf – und wieder zurück.
Eine Gruppe junger Männer aus verschiedenen sozialen Schichten, die in ihrer Liebe zum Tanz aufgehen, wollen sich unbedingt ihren Traum erfüllen - Profi-Tänzer zu werden.  Die Jungen setzen alles ein um sich im Wettbewerb zu behaupten: Virtuosität, Intrigen und schmutzige Tricks. "100% Selfmade" ist eine Koproduktion von DOX und Maas Theatre & Dance.
Das Stück "Das ist Esther"  thematisiert den Tod der bald letzten Zeitzeugen des Holocaust auf einer sehr persönlichen Ebene: Die Enkelin beschäftigt sich ebenso mit einer Aufgabe, vor der die nachfolgenden Generationen stehen: Die Geschichten aus ihrer Sicht zu erzählen, damit die Erinnerung lebendig bleibt. Das Thalia Theater, Hamburg, zeigt die Produktion im Memorium Nürnberger Prozesse.
In "Nightcalls" stellen James & Priscilla ein Pärchen auf die Bühne, dem eigentlich egal ist, dass es eins ist. Aber drei Gestalten, die sie bei einem ihrer nächtlichen Garteneinbrüche ertappen - ein Schrank, ein Sessel und ein Herd - wollen unbedingt wissen, wie das so ist, zusammen sein. Zwölf Popsongs der letzten Jahre führen die Figuren durch den Abend und geben den Möbeln an ihren eingebauten Instrumenten und dem Pärchen an Gitarre und Bass ihre Einsätze.
Mit dem Bühnenmonolog "Ich werde nicht hassen" gastiert das Theaterhaus Stuttgart beim Licht.blicke-Festival in der Kulturwerkstatt auf AEG. Die Geschichte erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und vom tödlichen Anschlag:
"Diva" ist eine Glanzleistung der Handfertigkeit; groß herausgebracht von Sofie Krog, die geschickt in ihrem kleinen, rotierenden Theater mit Handlungen in verschiedenen Stadien jongliert. "Schwarz-humorig & sehr unterhaltsam!", am 24. u. 25. Okt. im Gostner Hoftheater.

Stand: 19.09.2017

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